Ethereum stiehlt Bitcoin die Show – Gezeitenwende am Kryptomarkt?

Ist von Kryptowährungen die Rede, fällt im gleichen Atemzug meist immer der Name der populärsten unter ihnen, dem Bitcoin. Doch die Stellung des Platzhirschs wird in diesen Tagen durchaus in Frage gestellt. Die Alt-Coins, wie die alternativen Krypto-Währungen auch genannt werden, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das lässt sich an der relativen Marktkapitalisierung des Bitcoin zu anderen Krypto-Währungen erkennen. Der Anteil des Bitcoin ist von fast 70 Prozent zu Beginn des Jahres bis heute wieder auf 50 Prozent gefallen. Zum Vergleich: Anfang 2018 lag der Anteil des Bitcoin noch bei gut 30 Prozent. Am stärksten stellt derzeit Ethereum mit seiner starken Performance den Bitcoin in den Schatten. Mit den Kursgewinnen in den vergangenen Monaten stieg die relative Marktkapitalisierung der zweitgrößten Blockchain der Welt zwar nur auf bescheidene 15 Prozent, aber der Trend ist weiter aufwärts gerichtet. Die spannende Frage ist jetzt, ob Bitcoin die magische Marke von 50 Prozent in den kommenden Wochen halten kann oder weiter Terrain abgeben muss. 


Ethereum hängt Bitcoin ab
Misst man den Preis von Ethereum nicht gegenüber Fiat-Währungen wie den Euro oder den US-Dollar, sondern gegenüber dem Bitcoin, so sieht die Rally im Ethereum noch beeindruckender aus. Kostete Ethereum im Januar 2018 noch 0,0179 Bitcoin, müssen heute schon 0,0479 Bitcoin bezahlt werden, knapp drei Mal so viel wie damals. Ethereum ist auf dem aktuellen Niveau rund 304 Milliarden US-Dollar schwer und damit fast so viel wie das weltweit jemals geförderte Platin (314 Milliarden US-Dollar) und fast doppelt so viel wie McDonald's, Volkswagen oder Shell.

Spekulation auf sinkende Transaktionsgebühren
Mitte April gab es ein erfolgreiches Update für Ethereum, das den Grundstein für ein weitaus größeres Hard-Fork namens London legt, welches im Juli implementiert werden soll. Dieses könnte dann EIP-1559 aktivieren, womit das Ethereum-Netzwerk günstiger und schneller würde, indem die Transaktionsgebühren völlig neu strukturiert werden. Auf der anderen Seite gab es aber auch zuletzt negative Schlagzeilen für den Bitcoin. Tesla hat Krypto-Währungen im Verlauf des ersten Quartals 2021 verkauft und es wird spekuliert, dass neben anderen Krypto-Währungen auch Bitcoin verkauft worden sein könnte. Und die britische Bank NatWest hat ihren Kunden eine rote Karte gezeigt, deren Hauptgeschäft der Handel mit Krypto-Währungen ist. Das ist ein Rückschritt in der laufenden, wachsenden Akzeptanzwelle für den Bitcoin.

Schon wieder überreizt?

Der Preis für Ethereum ist seit Jahresbeginn um fast 250 Prozent gestiegen. Aus technischer Sicht lässt sich eine volle Impulsauffächerung feststellen. In diesem Bereich kann nun im optimistischen Fall ein neues Trendfortsetzungsmuster oder aber auch ein 123-Trendwendemuster erwartet werden. Für eine Fortsetzung der Rally muss es Ethereum nachhaltig gelingen, über das bisherige Allzeithoch zu steigen und darüber zu schließen. Eine Trendwende wäre bei einem Scheitern an einem neuen Allzeithoch und einer Herausbildung eines 123-Tops das Risiko für die Ethereum-Käufer.


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