Der DAX ist nicht zu bremsen – Anleger kaufen den Aufschwung in Jahreshälfte zwei

Der Deutsche Aktienindex schraubt sich weiter nach oben. Auch das Erreichen der nächsten runden Marke hat dem Aufwärtstrend nichts anhaben können, im Gegenteil: jeder Rücksetzer unter 15.000 Punkte wurde sofort wieder von Käufern zum Ausbau ihrer Positionen genutzt. Sollte der Markt vor dem langen Wochenende sein Niveau halten können und Gewinnmitnahmen in großem Stil ausbleiben, wäre dies eine weitere Bestätigung dafür, dass das Ende der Hausse noch lange nicht erreicht ist.

Kurzfristig könnten heute neue Impulse von den Einkaufsmanagerindizes und den US-Arbeitsmarktdaten kommen. Solange diese Daten Wachstum anzeigen, dürfte die Sektor-Rotation von Technologie- in Value-Aktien anhalten. Im vierten Quartal dieses Jahres werden europäische Unternehmen den Erwartungen zufolge wieder soviel verdienen wie vor der Pandemie. Anleger blicken durch die dritte Welle hindurch und positionieren sich für die Erholung in der zweiten Jahreshälfte.

Im kommenden Jahr dann könnte sich der Aufschwung aufgrund des freundlichen Zinsumfelds fortsetzen. Zwar haben in den USA die Zinsen der zehnjährigen Staatsanleihen bereits wieder das Niveau der Dividendenrendite im S&P 500 erreicht und damit entsteht eine gewisse Konkurrenzsituation zwischen Anleihen und Aktien. In Deutschland ist dies aufgrund des weitaus niedrigeren Zinsniveaus allerdings nicht der Fall. Das erklärt auch in Teilen die bessere Entwicklung des DAX in den vergangenen Wochen gegenüber der Wall Street.
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